Laut Daten von Turizmdatabank, basierend auf Informationen des Finanzministeriums, hat sich das Umsatzwachstum der Unterkunftsbetriebe in der Türkei im Jahr 2026 verlangsamt. Vor Beginn der Konflikte zwischen Iran, Israel und den USA hatten die Hotels in den ersten beiden Monaten des Jahres ihre Umsätze um 47 % in Lira und 22 % in US-Dollar gesteigert.
Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum des Vorjahres betrugen die Zuwächse 58 % in Lira und 34 % in US-Dollar. Die kurzfristigen Auswirkungen der Konflikte werden voraussichtlich in den Daten für Ende März deutlicher sichtbar, da in vielen Märkten Reservierungsstornierungen gemeldet wurden.
Trotzdem erhält der Tourismussektor Unterstützung aus Europa. Ein deutscher Reiseveranstalter kündigte an, von Hannover, Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt und München aus etwa 68 zusätzliche Flüge mit insgesamt rund 10.000 Sitzplätzen zu sonnigen Strandzielen in Spanien und Griechenland durchzuführen.