Ankara – Das Vertrauen in den türkischen Finanzdienstleistungssektor ist im August zurückgegangen. Der von der türkischen Zentralbank veröffentlichte Financial Services Confidence Index (FSCI) sank im Monatsvergleich um 4,6 Punkte auf 150,4 Punkte.
Ausschlaggebend für den Rückgang waren vor allem die Einschätzungen der Finanzdienstleister zu den Geschäftsbedingungen und zur Nachfrage nach Dienstleistungen in den vergangenen drei Monaten.
Die Unternehmen bewerteten die Entwicklung ihrer Geschäftsbedingungen in den vergangenen drei Monaten weniger positiv als noch im Juli. Auch die Einschätzungen zur Nachfrage nach Finanzdienstleistungen schwächten sich ab.
Positiv entwickelten sich dagegen die Erwartungen für die kommenden drei Monate. Die Befragten rechnen mit einer steigenden Nachfrage nach Finanzdienstleistungen. Dieser Faktor wirkte sich entsprechend stützend auf den Gesamtindex aus.
Beschäftigungserwartungen verbessern sich
Auch bei der Beschäftigung zeigte sich ein gemischtes Bild. Der Anteil der Unternehmen, die in den vergangenen drei Monaten einen Anstieg der Beschäftigtenzahl meldeten, ging zurück.
Gleichzeitig verbesserten sich die Erwartungen für die kommenden drei Monate. Mehr Unternehmen rechnen demnach künftig mit einem Anstieg ihrer Beschäftigtenzahl.
Der FSCI wird von der türkischen Zentralbank monatlich erhoben und soll die Einschätzungen und Erwartungen der Unternehmen im Finanzdienstleistungssektor zur aktuellen Geschäftslage und zur weiteren Entwicklung abbilden.