Die Türkei hat im November 2025 ein Außenhandelsdefizit von 7,9 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Damit lag das Minus 6,3 Prozent höher als im Vorjahresmonat, teilte das Statistikamt TÜİK am 31. Dezember mit.
Die Exporte stiegen im November leicht um 1,3 Prozent auf 22,5 Milliarden Dollar. Die Importe erhöhten sich um 2,6 Prozent auf 30,5 Milliarden Dollar. Damit sank die Export-Import-Deckungsquote auf 73,8 Prozent – im Vorjahr hatte sie noch bei 74,8 Prozent gelegen.
Deutschland war erneut wichtigster Exportmarkt der Türkei. Dorthin wurden 1,86 Milliarden Dollar an Waren geliefert. Es folgten die USA mit 1,38 Milliarden Dollar sowie Italien mit 1,22 Milliarden Dollar. Die Exporte in den Irakbeliefen sich auf 1,16 Milliarden Dollar.
Bei den Importen lag China mit 4,15 Milliarden Dollar an der Spitze. Aus Russland wurden Waren im Wert von 3,13 Milliarden Dollar eingeführt, aus Deutschland 2,49 Milliarden Dollar.
Ohne Energie und nicht-monetäres Gold hätte das Defizit im November 1,85 Milliarden Dollar betragen.
Im Zeitraum Januar bis November 2025 stiegen die Exporte um 3,6 Prozent auf 247 Milliarden Dollar, während die Importe um 5,7 Prozent auf 329,7 Milliarden Dollar zulegten. Das kumulierte Außenhandelsdefizit belief sich damit auf 82,7 Milliarden Dollar – ein Anstieg von 12,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.