Die türkische Stromproduktion hat den Tagesverbrauch am Vortag knapp übertroffen. Laut offiziellen Angaben wurde der größte Anteil von Staudämmen geliefert, während das Land unter dem Strich mehr Elektrizität exportierte als importierte.
Wie der Netzbetreiber Türkiye Elektrik İletim AŞ mitteilte, wurden innerhalb von 24 Stunden rund 1,12 Millionen Megawattstunden Strom erzeugt. Dem stand ein Verbrauch von etwa 1,12 Millionen Megawattstunden gegenüber. Die Lastkurve erreichte ihren Höhepunkt um 16:00 Uhr Ortszeit mit 52.743 Megawattstunden, der niedrigste Wert wurde in den frühen Morgenstunden um 06:00 Uhr mit 37.183 Megawattstunden registriert.
Den größten Anteil an der Erzeugung hatten Wasserkraftwerke mit Speicherseen mit 21,6 Prozent. Auf dem zweiten Rang folgten mit 20,7 Prozent Anlagen, die mit importierter Steinkohle befeuert werden. Solarkraftwerke trugen 16,2 Prozent zum nationalen Strommix bei.
Bei den grenzüberschreitenden Stromflüssen verzeichnete die Türkei einen leichten Exportüberschuss. Laut den Angaben wurden 6.687 Megawattstunden ins Ausland geliefert, während die Importe bei 5.933 Megawattstunden lagen.