Türkische Monatsinflation im März voraussichtlich bei 2,4 Prozent

02.04.2026 – 6:30 Uhr

ISTANBUL – Laut einer Umfrage der Anadolu Agentur prognostizieren Ökonomen, dass der Verbraucherpreisindex (VPI) in der Türkei im März um 2,4 Prozent im Monatsvergleich gestiegen ist.

Das Türkische Statistikamt (TÜİK) wird die offiziellen Inflationsdaten für März am 3. April veröffentlichen.

Die Erwartungen von 32 Ökonomen lagen zwischen 2,04 Prozent und 3 Prozent. Basierend auf der durchschnittlichen Prognose von 2,4 Prozent wird erwartet, dass die jährliche Inflation, die im Februar bei 31,53 Prozent lag, im März leicht auf 31,46 Prozent sinken wird.

Gleichzeitig lag die Inflationsprognose der Ökonomen für das Jahresende bei durchschnittlich 25,91 Prozent im März. Der VPI war im Februar um 2,96 Prozent gestiegen.

In einem Interview mit der Anadolu Agentur am 31. März räumte Zentralbank-Gouverneur Fatih Karahan ein, dass die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten einen starken Anstieg der Energiepreise verursacht haben, was den Inflationsdruck durch Kostensteigerungen verstärkt habe.

Er warnte, dass der Krieg auf mittlere Sicht weitere Nebenwirkungen mit sich bringen werde, da bereits Kosten- und Angebotsstörungen die Preisstabilität belasten würden.

Karahan wies darauf hin, dass eine permanente Preiserhöhung von 10 Prozent bei Öl die Konsumpreisinflation über ein Jahr hinweg um etwa 1,1 Prozentpunkte steigert. „Wir sind entschlossen, die notwendige Strenge aufrechtzuerhalten, um den Disinflationsprozess fortzusetzen“, erklärte er.