Türkische Behörden verhängen 2,7 Milliarden Lira Strafen wegen Lebensmittelsicherheit

05.01.2026 – 6:30 Uhr

Die Agrar- und Forstwirtschaftsbehörde der Türkei hat im vergangenen Jahr landesweit Lebensmittelkontrollendurchgeführt, die zu Verwaltungsstrafen in Höhe von 2,7 Milliarden Türkischen Lira (ca. 62,8 Mio. US-Dollar)führten.

Agrarminister İbrahim Yumaklı erklärte, dass insgesamt 1,35 Millionen Inspektionen in Produktionsstätten, Verkaufsstellen und Einrichtungen der Massenverpflegung durchgeführt wurden. Dabei wurden 32.210 Bußgelder verhängt und 570 Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingereicht.

Die 8.113 Lebensmittelinspektoren des Ministeriums arbeiteten landesweit daran, die Einhaltung von Vorschriften sicherzustellen und verhängten Strafen im Wert von 2,65 Milliarden Lira.

Besonders vor dem Neujahrsfest, wenn der Lebensmittelverbrauch steigt, startete das Ministerium am 18. Dezember ein Sonderinspektionsprogramm. Seitdem wurden 19.082 zusätzliche Kontrollen durchgeführt, um Praktiken zu unterbinden, die die öffentliche Gesundheit gefährden könnten.

Minister Yumaklı betonte außerdem, dass im Jahr 2025 neue Regelungen zur Stärkung der Lebensmittelsicherheiteingeführt wurden. Gefälschte, verfälschte oder manipulierte Produkte werden öffentlich auf der Website des Ministeriums gelistet, um Verbraucher zu informieren, und rechtliche Schritte gegen Verstöße werden konsequent verfolgt.

Die Kontrollen erstrecken sich nicht nur auf den Einzelhandel, sondern decken den gesamten Weg vom Hof bis zum Teller ab, einschließlich der Überprüfung von Pestizideinsatz und anderen landwirtschaftlichen Praktiken.