Der türkische Bankensektor hat in den ersten sieben Monaten des Jahres einen Nettogewinn von 596,4 Milliarden türkischen Lira erzielt. Das entspricht umgerechnet rund 12,35 Milliarden US-Dollar.
Die Zahlen stammen von der türkischen Bankenaufsichtsbehörde BDDK.
Bankvermögen wächst deutlich
Das Gesamtvermögen der türkischen Banken belief sich Ende Juli auf 53,8 Billionen Lira. Damit stieg es gegenüber dem Jahresende 2025 um 14,6 Prozent.
Den größten Anteil am Vermögen machen Kredite aus. Ihr Gesamtvolumen erreichte 27,5 Billionen Lira, was einem Anstieg von 18,7 Prozent seit Ende 2025 entspricht.
Der Anteil notleidender Kredite (NPL) lag bei 2,86 Prozent.
Einlagen erreichen 30,9 Billionen Lira
Die Bankeinlagen, die wichtigste Finanzierungsquelle des Sektors, erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2025 um 13,6 Prozent auf 30,9 Billionen Lira.
Auch die Eigenkapitalbasis der Banken wuchs. Das gesamte Eigenkapital stieg um 11,9 Prozent auf 4,65 Billionen Lira.
Die Kapitaladäquanzquote des türkischen Bankensektors lag Ende Juli bei 16,61 Prozent.
Wertpapierbestände ebenfalls gestiegen
Die Wertpapierbestände der Banken beliefen sich auf 7,79 Billionen Lira. Gegenüber Ende 2025 entspricht dies einem Anstieg von 11,1 Prozent.
Die aktuellen Zahlen zeigen damit ein deutliches Wachstum bei Vermögen, Krediten und Einlagen. Gleichzeitig blieb die Quote notleidender Kredite unter drei Prozent.