Die türkische Automobilindustrie hat im ersten Quartal 2026 Personenkraftwagen in 72 Länder, autonome Regionen und Freizonen exportiert. Der Gesamtwert dieser Ausfuhren belief sich dabei auf 2,8 Milliarden US-Dollar, wie aus Daten der Uludağ Automobil-Exporteurvereinigung (OİB) hervorgeht.
Die Pkw-Exporte machten damit 28,4 Prozent der gesamten Automobilausfuhren der Türkei aus, die in den Monaten Januar bis März ein Volumen von 9,9 Milliarden US-Dollar erreichten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als noch 3 Milliarden US-Dollar erzielt wurden, verzeichnete das Pkw-Segment allerdings einen Rückgang um 6,3 Prozent.
Frankreich blieb mit Abstand der wichtigste Einzelmarkt für türkische Personenkraftwagen, obwohl die Exporte dorthin um 8 Prozent auf 493 Millionen US-Dollar sanken. Auf Rang zwei folgte Spanien, wohin die Lieferungen um zehn Prozent auf 432 Millionen Dollar zunahmen. Der italienische Markt zeigte sich stabil und belegte mit 339 Millionen Dollar unverändert den dritten Platz.
Mit deutlichem Abstand reihte sich Slowenien auf Platz vier ein: Die Exporte stiegen dort um 5,9 Prozent auf 236 Millionen Dollar. Das Vereinigte Königreich importierte Fahrzeuge im Wert von 224 Millionen Dollar und lag damit knapp vor Deutschland mit 212 Millionen Dollar. Polen steigerte seine Einfuhren um drei Prozent auf 175 Millionen Dollar.
Die weiteren Plätze der Top 10 belegten Belgien mit 113 Millionen Dollar, Griechenland mit 61 Millionen Dollar und Portugal mit 54 Millionen Dollar. Neun der zehn wichtigsten Abnehmerländer für türkische Pkw waren Mitgliedstaaten der Europäischen Union.