ANKARA – Der türkische Minister für Arbeit und soziale Sicherheit, Vedat Işıkhan, gab in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account bekannt, dass die Arbeitslosenquote des Landes im vergangenen Jahr auf 8,3 % gesenkt wurde, was den niedrigsten Stand seit 2012 markiert.
Işıkhan erklärte, dass die Erfolge auf das “Mittelfristige Programm” (OVP), die “Nationale Beschäftigungsstrategie” (UİS) und die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zurückzuführen seien. Im Jahr 2025 sei die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 147.000 gesenkt worden, was zu einer Gesamtzahl von 2,97 Millionen Arbeitslosen führte.
Besonders bemerkenswert sei der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Frauen und Jugendlichen. Die Arbeitslosenquote bei Frauen ging um 0,5 Prozentpunkte auf 11,3 % zurück, während die Arbeitslosenquote unter den jungen Menschen um 1 Prozentpunkt auf 15,3 % sank – der niedrigste Stand seit 2005.
Işıkhan betonte, dass die Programme zur Förderung der Teilnahme von Frauen und Jugendlichen am Arbeitsmarkt positive Ergebnisse erzielten und weiterhin Fortschritte erzielt würden. Die Zahl der Beschäftigten stieg auf 32,57 Millionen, mit einer Erwerbsquote von 49 %. Die Gesamtzahl der Erwerbspersonen erreichte 35,53 Millionen, was zu einer Erwerbsbeteiligung von 53,5 % führte.
„Je stärker unsere Arbeitskraft und Arbeitswelt wird, desto stärker wird auch die Türkei“, sagte Işıkhan und fügte hinzu, dass die Wirtschaftspolitik der Regierung weiterhin auf Investitionen, Beschäftigung, Produktion und Export ausgerichtet sein werde. “Das ‘Türkei Jahrhundert’ wird auf diesen Grundlagen aufbauen”, erklärte er weiter.