Türkei übernimmt Vorsitz im globalen Verkehrsforum ab 2027

11.05.2026 – 6:35 Uhr

Die Türkei wird künftig eine zentrale Rolle in der internationalen Verkehrspolitik übernehmen. Das Land wurde für die Amtsperiode 2027–2028 an die Spitze des Internationalen Verkehrsforums (ITF) gewählt. Das ITF ist das wichtigste globale Treffen von Verkehrsministern.

Die Entscheidung fiel im Rahmen des laufenden ITF-Gipfels 2026 in Leipzig. Dort vertrat der türkische Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdulkadir Uraloğlu sein Land und nahm die Wahl offiziell entgegen.

Das ITF ist das weltweit bedeutendste Forum für die Abstimmung internationaler Verkehrspolitik. Die Präsidentschaft rotiert zwischen den Mitgliedstaaten und ist mit organisatorischer sowie politischer Verantwortung verbunden.

Uraloğlu zeigte sich in Leipzig zufrieden über die Entscheidung und betonte die strategische Bedeutung seines Landes im internationalen Verkehrsnetz. Die Türkei verstehe sich nicht nur als Transitland, sondern als zentraler Verbindungspunkt zwischen Europa, Asien und dem Nahen Osten. Diese geografische Lage mache das Land zu einem wichtigen Knotenpunkt für Handel, Logistik und Mobilität, so der Minister.