Türkei erweitert Exportzielmärkte von 55 auf 60 Länder für 2026

09.01.2026 – 6:35 Uhr

ANKARA – Das türkische Handelsministerium hat für 2026 insgesamt 60 Länder als „Zielmärkte“ definiert, um Exporte in alternative Märkte zu steigern und türkische Exporteurinnen und Exporteure gezielt zu unterstützen.

Im Vergleich zum Vorjahr, als 55 Länder auf der Liste standen, wurden in diesem Jahr Palästina, Ungarn, Nordmazedonien, die Slowakei und Syrien hinzugefügt.

Das Ministerium verfolgt verschiedene Initiativen, um den Handel wettbewerbsfähiger, schneller und zuverlässiger zu gestalten und hochwertige sowie technologieintensive Exporte zu fördern, die zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum beitragen. Exportierende Unternehmen erhalten verschiedene Unterstützungsmaßnahmen, um das Exportpotenzial der Türkei zu stärken und auszubauen.

Die Auswahl der Zielmärkte orientiert sich an Türkischen Außenhandelspolitiken und berücksichtigt Länder mit hohem Exportpotenzial und strategischer Bedeutung. Bei der Entscheidung spielen Faktoren wie globale E-Commerce-Anteile, Marktzugangsvoraussetzungen, geografische Nähe sowie die Exportstrategien der Türkei eine Rolle.

Darüber hinaus werden politische und wirtschaftliche globale Entwicklungen einbezogen, um die Abhängigkeit von traditionellen Märkten zu verringern und die Exporte in alternative Märkte zu erhöhen. Berücksichtigt werden auch Länder im Rahmen der Far-Countries-Strategie, Mitglieder der Organisation für Islamische Zusammenarbeit sowie Länder, die im Rahmen der Exportentwicklungstrategie untersucht werden.

Mit der Ausweitung der Zielmärkte unterstreicht das Handelsministerium sein Engagement, die Exportpalette der Türkei zu diversifizieren und die Position des Landes im globalen Handel zu stärken.