Die Türkei hat im internationalen Tourismus einen neuen Meilenstein erreicht. Nach Angaben des stellvertretenden Kultur- und Tourismusministers Nadir Alpaslan erzielte das Land im vergangenen Jahr Tourismuseinnahmen von mehr als 65 Milliarden US-Dollar und empfing über 64 Millionen ausländische Besucher.
Damit gehört die Türkei inzwischen zu den vier meistbesuchten Ländern der Welt. „Die Türkei ist mittlerweile ein Spieler in der Tourismus-Superliga“, sagte Alpaslan bei einer Veranstaltung in Sivas und betonte die Bedeutung des Sektors für Wirtschaft, Beschäftigung und Wohlstand.
Der Aufstieg der Türkei im globalen Tourismus sei das Ergebnis langfristiger Strategien, darunter die Einstufung des Tourismus als strategischer Wirtschaftsbereich, die Gründung der Türkiye Turizm Tanıtım ve Geliştirme Ajansı (TGA) sowie verstärkte internationale Werbekampagnen.
Türkei baut Position als weltweites Urlaubsziel aus
Mit ihren Stränden an Mittelmeer und Ägäis, historischen Stätten, kulturellen Angeboten und einer vielfältigen Gastronomie konnte die Türkei ihre internationale Anziehungskraft in den vergangenen Jahren weiter steigern.
Die Regierung will diesen Wachstumskurs fortsetzen und neue Regionen stärker in den Tourismus einbinden. Ziel ist es, neben den bekannten Urlaubszentren wie Antalya, Muğla, Istanbul und Kappadokien auch weitere Reiseziele weltweit bekannter zu machen.
Neue Ziele für die kommenden Jahre
Die türkische Tourismuspolitik setzt weiterhin auf eine Ausweitung des Angebots, längere Reisesaisons und eine stärkere Vermarktung kultureller sowie natürlicher Sehenswürdigkeiten.
Alpaslan erklärte, dass die Türkei ihre Stellung im weltweiten Tourismus weiter ausbauen wolle. Der Sektor werde weiterhin als wichtiger Wachstumsmotor für die türkische Wirtschaft betrachtet.
Im Rahmen dieser Strategie werden auch regionale Tourismuspläne entwickelt, um bislang weniger bekannte Orte stärker in den internationalen Reisemarkt einzubinden.