Die Türkei bleibt ein gefragtes Ziel für die internationale Kreuzfahrtbranche. Laut der Generaldirektion für maritime Angelegenheiten im türkischen Verkehrs- und Infrastrukturministerium liefen in den ersten beiden Monaten dieses Jahres 30 Kreuzfahrtschiffe, die oft als „schwimmende Hotels“ bezeichnet werden, Häfen in der Türkei an. Dabei wurden insgesamt 52.748 Passagiere gezählt.
Allein im Januar wurden 18 Schiffe mit 28.625 Reisenden registriert, im Februar folgten zwölf Schiffe mit 24.123 Fahrgästen. In der Statistik werden ankommende, abreisende und im Transit befindliche Kreuzfahrtgäste erfasst.
Den höchsten Schiffsverkehr verzeichnete Istanbul: Zehn Kreuzfahrtschiffe brachten es dort auf 22.493 Passagiere. In Kuşadası legten ebenfalls zehn Schiffe mit 10.491 Reisenden an. Izmir kam auf acht Schiffe und 17.744 Passagiere und Samsun auf zwei Schiffe mit 2.020 Reisenden.
Insgesamt wurden in diesem Zeitraum an vier türkischen Häfen 3.400 Passagiere als Enddestination gezählt, während 3.395 Reisende von der Türkei aus zu einer Auslandsreise an Bord gingen. Den Großteil mit 45.953 Personen machten die Transitpassagiere aus.
Ein Rückblick auf die vergangenen Jahre zeigt eine wechselhafte Entwicklung: Im Januar und Februar 2011 waren es noch 15 Schiffe mit 28.923 Fahrgästen, während in den Folgejahren teils deutliche Einbrüche zu verzeichnen waren. Im Vorjahr 2025 hatten im gleichen Zeitraum 39 Schiffe 62.512 Passagiere in die türkischen Häfen gebracht.