Inflation in der Türkei steigt im April auf 32,4 Prozent

04.05.2026 – 10:44 Uhr

Ankara. Die Inflation in der Türkei ist im April weiter gestiegen. Wie das Statistikamt TÜİK mitteilte, lag die jährliche Inflationsrate bei 32,37 Prozent, während die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat um 4,18 Prozent zulegten.

Seit Dezember erhöhte sich der Verbraucherpreisindex um 14,64 Prozent. Im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate ergibt sich ein Anstieg von 32,43 Prozent. Im März hatte die Jahresinflation noch bei 30,87 Prozent gelegen, bei einer monatlichen Rate von 1,94 Prozent.

Den größten Einfluss auf die Preisentwicklung hatten zentrale Ausgabengruppen: Lebensmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich im Jahresvergleich um 34,55 Prozent, der Bereich Verkehr um 35,06 Prozent und Wohnen – einschließlich Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe – sogar um 46,60 Prozent.

Diese Bereiche trugen maßgeblich zur Gesamtinflation bei: Lebensmittel mit 8,72 Prozentpunkten, Verkehr mit 5,66 Punkten und Wohnen mit 6,30 Punkten.

Auch im Monatsvergleich zeigten sich deutliche Preissteigerungen. Lebensmittel verteuerten sich um 3,70 Prozent, Verkehr um 4,29 Prozent und Wohnkosten um 7,99 Prozent. Damit leisteten diese Gruppen Beiträge von 0,95, 0,73 und 0,90 Prozentpunkten zur monatlichen Teuerung.

Von den insgesamt 174 erfassten Unterkategorien sanken die Preise im April in 19 Bereichen, blieben in acht stabil und stiegen in 147 Kategorien an.