Der türkische Finanz- und Wirtschaftsminister Mehmet Şimşek gab bekannt, dass die Inflation in der Türkei den niedrigsten Stand seit 44 Monaten erreicht hat. Mit Blick auf das Jahresende erwartet er, dass die Inflationsrate innerhalb des Prognosebereichs der Zentralbank (TCMB) liegen wird.
Im Juli betrug die monatliche Inflation aufgrund temporärer und saisonaler Effekte 2,06 Prozent. Die jährliche Inflationsrate sank innerhalb der letzten zwölf Monate um 28,3 Prozentpunkte auf 33,5 Prozent, so der Minister. Dabei lag die Inflation bei Lebensmitteln bei 28 Prozent und bei Basiskonsumgütern bei 20,7 Prozent.
Zudem fiel die Dienstleistungsinflation erstmals seit mehr als drei Jahren unter die 50-Prozent-Marke. Diese Entwicklungen signalisieren eine deutliche Verbesserung der Preisstabilität in der türkischen Wirtschaft.
Şimşek betonte, dass sich dieser Prozess der Desinflation im Einklang mit den Regierungszielen vollziehe und die sinkende Inflation die Prognosegenauigkeit verbessere. Dadurch würden sich die inländischen Finanzbedingungen und das Investitionsklima weiter stabilisieren und verbessern.
„Unsere Hauptpriorität bleibt die dauerhafte Preisstabilität. Dafür werden wir unser Programm entschlossen fortsetzen“, erklärte der Minister abschließend.