In einem weltweit schwierigen Handelsumfeld haben sich die türkischen Freizonen im ersten Quartal 2026 als widerstandsfähig erwiesen. Wie der Verband der Freizonen-Gründer und -Betreiber am Dienstag mitteilte, stiegen die Exporte aus den Sonderwirtschaftszonen in den Monaten Januar bis März um 1,8 Prozent auf 3 Milliarden US-Dollar.
Das gesamte Handelsvolumen – also die Summe aus Exporten und Importen – legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um 0,45 Prozent auf 6,7 Milliarden US-Dollar zu. Verbandschef Yusuf Kılınç betonte, die Zonen hätten damit trotz der globalen Handelsflaute und regionaler Risiken ihre Robustheit unter Beweis gestellt.
„Im ersten Quartal erreichte das Handelsvolumen 6,733 Milliarden Dollar. Der Anstieg bei Exporten und auslandsverknüpften Handelsströmen unterstreicht einmal mehr die strategische Rolle der Freizonen für die türkische Wirtschaft“, erklärte Kılınç.
Als Wachstumsspitzenreiter erwies sich die Freizone Bursa: Dort schnellten die Ausfuhren um 29 Prozent in die Höhe und das Handelsvolumen legte um 22 Prozent zu.
Kılınç wertete das insgesamt verhaltene, aber dennoch positive Wachstum als bedeutsam. Die Freizonen trügen weiterhin zur Exportkapazität des Landes bei. Ihre außenhandelsorientierte Wachstumsstruktur bestätige, dass es sich nicht nur um reine Handelsplätze, sondern um strategische Produktions- und Logistikzentren handele, die die globale Wettbewerbsfähigkeit der Türkei stützten.