ISTANBUL – Im Rahmen des neuen Investitionsanreizsystems der Türkei, das die Produktionskapazität des Landes stärken soll, steht die Fertigungsindustrie an der Spitze. Im vergangenen Jahr wurden für zertifizierte Projekte Investitionen von insgesamt 527 Milliarden Türkischen Lira in Sachanlagen genehmigt.
Auf Platz zwei folgt der Energiesektor mit 379 Milliarden Lira, womit beide Branchen die am stärksten geförderten Sektoren im Rahmen des Programms darstellen.
Das System, das im Rahmen der Industrie- und Technologiestrategie 2030 umgesetzt wird, verfolgt einen selektiveren und zielgerichteten Ansatz, um Produktion, Beschäftigung, Export und Investitionen zu fördern. Es ist Teil der Initiative „Jahrhundert der Türkei-Entwicklung“ sowie des sektoralen und regionalen Anreizsystems.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 7.354 Investitionsprojekte zertifiziert, mit geplanten Investitionen von 1,3 Billionen Lira und einem Beschäftigungsziel von 152.298 Personen. Davon wurden 3.514 Projekte im Rahmen des regionalen Anreizsystems unterstützt, 1.029 unter dem allgemeinen System, 23 als strategische Investitionen, 2.099 als Zielinvestitionen und 680 als vorrangige Investitionen.
Im Fertigungssektor wurden 5.185 Anreizbescheinigungen ausgestellt, die Investitionen von 527 Milliarden Lira und Beschäftigung für 103.574 Personen abdecken.
Der Dienstleistungssektor, der Transport, Tourismus, Handel und Lagerwesen, Bildung, Gesundheit und kommunale Infrastruktur umfasst, erhielt 942 Anreizbescheinigungen. Diese Projekte sollen Investitionen von 276 Milliarden Lira generieren und 36.334 Arbeitsplätze schaffen.
Im Energiesektor wurden 611 Zertifikate für Stromerzeugungsprojekte ausgestellt, mit geplanten Investitionen von 379 Milliarden Lira und einer Beschäftigung von 1.831 Personen.