Wer in der Türkei ein iPhone kaufen möchte, muss einen horrenden Aufpreis zahlen. Laut einer neuen globalen Preisstudie der Deutschen Bank kostet das Apple-Smartphone in dem Land mehr als doppelt so viel wie in den Vereinigten Staaten.
Das Deutsche Bank Research Institute hat die zehnte Ausgabe seiner jährlichen Studie „Mapping the World’s Prices” veröffentlicht. Die von den Analysten Jim Reid und Galina Pozdnyakova verfasste Untersuchung vergleicht die Lebenshaltungskosten, Gehälter, Mietpreise und die Preise für Basiskonsumgüter in 69 Städten weltweit. Im Fokus der aktuellen Erhebung steht dabei auch der globale Smartphone-Markt.
Das Ergebnis ist für türkische Verbraucher ernüchternd: Unter den 41 analysierten Volkswirtschaften führt die Türkei die Rangliste der teuersten iPhone-Standorte mit deutlichem Abstand an. Der lokale Verkaufspreis beläuft sich demnach auf rund das 2,2-Fache des US-amerikanischen Referenzpreises. Die Studie zeichnet somit das Bild eines massiven Preisgefälles. Auf der anderen Seite der Skala finden sich lediglich zwei Nationen, in denen das Apple-Gerät günstiger zu haben ist als in den USA: Südkorea und Japan.
Abseits der Smartphone-Preise zeigt sich bei den globalen Metropolen ein Bild der Stabilität. In der Kategorie der teuersten Städte der Welt verteidigen Zürich und Genf erneut die Spitzenplätze. Das Podium wird von Tel Aviv, New York und San Francisco komplettiert.
Bei den Einkommen thront Zürich ebenfalls an der Spitze. Den dynamischsten Gehaltsanstieg im vergangenen Jahrzehnt verzeichnete jedoch Budapest, wo die Löhne um beeindruckende 161 Prozent stiegen. In der Wertung zur höchsten Lebensqualität behauptet sich Luxemburg das zweite Jahr in Folge auf Rang eins, dicht gefolgt von Kopenhagen, Amsterdam, Wien und München.