Angesichts des erwarteten Passagierandrangs während des neuntägigen Opferfestes erhöht das türkische Verkehrsministerium die Kapazitäten im Schienenverkehr deutlich. Insgesamt werden auf den Hochgeschwindigkeits-, Haupt- und Regionalstrecken über 18.600 zusätzliche Sitzplätze geschaffen.
Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdulkadir Uraloğlu erklärte am Donnerstag, die Planungen seien abgeschlossen, um der erhöhten Reisenachfrage gerecht zu werden. „Wir werden während des Opferfestes eine Kapazitätssteigerung von insgesamt 18 644 Personen in unseren YHT-, Haupt- und Regionalzügen realisieren”, ließ Uraloğlu in einer schriftlichen Mitteilung verlauten.
Ein Kernstück der Maßnahme sind zusätzliche Fahrten auf der stark frequentierten Hochgeschwindigkeitsstrecke Ankara–Istanbul. Wie der Minister ausführte, wird an den beiden Wochenenden der Feiertage – dem 23./24. Mai sowie dem 30./31. Mai – jeweils ein zusätzlicher Zug pro Richtung angeboten. Die Extrazüge starten um 11:15 Uhr in Ankara und um 17:45 Uhr in Istanbul. Mit den eingesetzten Garnituren, die jeweils 483 Fahrgäste fassen, summiert sich das Angebot auf dieser Relation durch die acht Zusatzfahrten auf 3 864 weitere Sitzplätze.
Noch umfangreicher fällt die Verstärkung im konventionellen Fern- und Regionalverkehr aus. Laut Uraloğlu werden auf Linien wie dem Izmir Mavi Ekspresi, dem Doğu Ekspresi, dem Güney/Vangölü Ekspresi oder dem Ege Ekspresi sowie auf den regionalen Verbindungen Uzunköprü–Halkalı und Edirne–Halkalı zusätzliche Pullman- und Schlafwagen angehängt. „Durch die Hinzufügung von insgesamt 260 Wagen zu den Haupt- und Regionalzügen während des neuntägigen Feiertagszeitraums wird eine Kapazitätserhöhung von 14 800 Sitzplätzen erreicht“, präzisierte der Minister.
Uraloğlu betonte, man sei für den Ansturm gewappnet: „Wir sind bereit für die Feiertagsdichte auf der Schiene. Wir haben alle notwendigen Planungen getroffen, damit unsere Bürger ihre Lieben im Urlaub sicher und komfortabel erreichen können.“