ANKARA (DHA) – Im Jahr 2025 entfielen rund 30 Prozent der Gesamtexporte der Türkei auf Unternehmen mit ausländischer Beteiligung, teilte das Handelsministerium mit.
Laut Ministerium zeigen die internationalen Direktinvestitionen in der Türkei in den letzten Jahren einen stetigen Anstieg. Während die ausländischen Direktinvestitionen 2002 noch bei 1,1 Milliarden US-Dollar lagen, stiegen sie 2025 um 12,2 Prozent auf 13,1 Milliarden US-Dollar – entsprechend einem stabilen Monatsdurchschnitt von 1,1 Milliarden US-Dollar.
Die Analyse des Ministeriums zeigt, dass Exporte von ausländisch investierten Unternehmen in die Europäische Union 46,4 Milliarden US-Dollar erreichten und damit die EU zum wichtigsten Absatzmarkt machten. Die größten Exportziele waren Deutschland, das Vereinigte Königreich, die USA, Italien und Frankreich.
Besonders hohe Exportvolumina erzielten Unternehmen aus den USA, Deutschland und den Niederlanden. EU-basierte Firmen standen für 51,2 Prozent der Exporte von ausländisch investierten Unternehmen und 15,5 Prozent der gesamten türkischen Exporte im Jahr 2025.
Die Exporte konzentrierten sich vor allem auf die Industrie, darunter „Kraftfahrzeuge“, „Kessel, Maschinen und mechanische Geräte“ sowie „Elektrische Maschinen und Geräte“.
Das Ministerium betonte, dass die konsequenten Industrie-, Handels- und Investitionspolitiken der Türkei das Land zu einem attraktiven Standort für internationale Investoren machen. Auslandsinvestitionen unterstützen weiterhin Produktionskapazität und Exportleistung, während die logistische Infrastruktur, die Integration in globale Wertschöpfungsketten und strukturelle Reformen das Land als strategisches Produktions- und Lieferzentrum stärken.