Türkei beschlagnahmt 460 Millionen Euro in Kryptowährung bei Wett-Ermittlungen

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01.02.2026 – 15:00 Uhr

ISTANBUL – Im Rahmen einer Ermittlung gegen illegales Glücksspiel und Geldwäsche haben die türkischen Behörden Kryptowährungswerte im Umfang von 460 Millionen Euro eingefroren, wie lokale Medien am 30. Januar berichteten.

Die Untersuchung wurde von der Staatsanwaltschaft Küçükçekmece eingeleitet, nachdem ein anonymer Zeugesowie Hinweise aus der Öffentlichkeit auf mögliche Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Medienkanal Ekol TVhingewiesen hatten.

Im Zentrum der Ermittlungen steht Veysel Şahin, weithin bekannt als Glücksspiel-Boss. Şahin, der bis 2023 inhaftiert war, soll nach seiner Freilassung ins Ausland geflohen sein und ein illegales Wett-Netzwerk im Milliardenbereichkontrolliert haben.

Im Rahmen der Ermittlungen ordneten die Behörden die Beschlagnahme sämtlicher Vermögenswerte, die mutmaßlich aus krimineller Aktivität stammen, an. Dazu gehören:

  • bewegliches und unbewegliches Vermögen,

  • Unternehmensanteile,

  • Bankkonten und Investmentkonten,

  • sowie Assets auf Kryptowährungsplattformen.

Die Kryptowährungen von Şahin im Wert von 460 Millionen Euro wurden inzwischen eingefroren.

Şahin war erstmals 2017 durch die Operation „Handicap“ öffentlich bekannt geworden, als Sicherheitskräfte gegen sein Netzwerk vorgingen. Bei seiner Rückkehr in die Türkei auf einem Privatjet, um medizinische Behandlung für seinen Vater zu suchen, wurde er festgenommen.

Medienberichten zufolge laufen derzeit Auslieferungsverfahren, um Şahin in die Türkei zurückzuführen.

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