Am Çıldır-See an der Grenze zwischen den türkischen Provinzen Kars und Ardahan haben in diesem Sommer erstmals regelmäßige Bootstouren begonnen. Der See, der im Winter vollständig zufriert und dann für Schlittschuh- und Pferdeschlittenfahrten genutzt wird, soll damit auch in den warmen Monaten stärker als Tourismusziel etabliert werden.
Der rund 123 Quadratkilometer große See liegt auf einer Höhe von etwa 1.959 Metern über dem Meeresspiegel und gilt nach dem Vansee als zweitgrößter See der Region. Besonders im Winter zieht er zahlreiche Besucher an, die die zugefrorene Wasserfläche für traditionelle und touristische Aktivitäten nutzen.
Mit den neu gestarteten Schnellboot-Touren soll der Çıldır-See nun auch im Sommer attraktiver werden. Dabei fahren die Boote rund um den See und insbesondere in Richtung der sogenannten Kuş Adası, die für ihre Vogelvielfalt bekannt ist.

Bootstouren für Touristen gestartet
Die etwa 30-minütigen Touren kosten laut Betreiber 500 Türkische Lira pro Person. Ziel sei es, mehr in- und ausländische Touristen in die Region zu bringen und den See ganzjährig als Ausflugsziel zu etablieren.
Der Betreiber Bahri Ağbulak erklärte, dass man alle Besucher herzlich willkommen heiße und mit den neuen Angeboten den Tourismus in der Region stärken wolle.
Auch Besucher zeigten sich begeistert von dem neuen Angebot. Ein Tourist betonte, dass er die Bootsfahrt als besonders eindrucksvoll empfunden habe und die natürliche Schönheit des Sees sehr schätze.
Mit den neuen Aktivitäten soll der Çıldır-See seine Bedeutung als eines der wichtigsten Natur- und Tourismuszentren im Osten der Türkei weiter ausbauen.