Klimaextrem trifft Fischzucht: Minus 20 Grad lassen den Göyne-Stausee in Erzincan gefrieren

25.01.2026 – 14:00 Uhr

Bei extremen Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius ist der Göyne-Stausee in der osttürkischen Provinz Erzincan vollständig zugefroren. Die anhaltende Frostwelle in der Region Ostanatolien hat nicht nur Flüsse und Teiche, sondern auch den großen Bewässerungsstausee in einen scheinbar festen Eisblock verwandelt.

Besonders betroffen sind die in dem Gewässer betriebenen Käfiganlagen für die Fischzucht. Sie sind unter der dicken Eisschicht eingeschlossen. Der Stausee, der in den Sommermonaten zur Bewässerung von etwa 48.000 Hektar Ackerland genutzt wird, ist damit derzeit für seine wirtschaftliche Hauptnutzung unbrauchbar.

Während in der Stadt Erzincan selbst aktuell kein Schnee fällt, machen sich die extremen Nachtfröste dennoch dramatisch bemerkbar. Trotz der kritischen Lage für die Fischwirtschaft zog die surreale Eislandschaft auch Schaulustige an. Einige Bürger nutzten die Gelegenheit, um die ungewöhnlichen Bilder festzuhalten, und testeten sogar mit Steinwürfen die Dicke der Eisschicht.