Ein atemberaubendes Naturschauspiel, festgehalten aus der Luft: Neue Drohnenaufnahmen, die von der Provinzverwaltung veröffentlicht wurden, zeigen den Karasu-Fluss und sein Tal im Bezirk Mazıdağı in einer bislang selten gesehenen malerischen Schönheit. Die Bilder enthüllen eine Landschaft, die aufgrund ihrer Üppigkeit auch als der „türkische Amazonas” bezeichnet wird und Besucher sowie Fotografen gleichermaßen in ihren Bann zieht.
Das Flusstal, das an der Fernstraße zwischen Diyarbakır und Mardin liegt, erstreckt sich über einen rund zehn Kilometer langen Wanderweg. Eingebettet zwischen dichten Baumreihen, die das Flussbett säumen, und gesäumt von unzähligen kleinen und großen Wasserfällen, bietet die Schlucht ein Refugium für Naturliebhaber. Wanderer können hier, begleitet vom Rauschen des Wassers und dem Gezwitscher der Vögel, fernab der Zivilisation in die Landschaft eintauchen. Jährlich zieht das Tal Tausende Besucher an, darunter viele Fotografie-Enthusiasten, die das Zusammenspiel von Wasserfällen und der bunten Vegetation einfangen wollen.
Ein besonderes Highlight der aktuellen Aufnahmen ist: Durch die ergiebigen Regenfälle der vergangenen Tage ist der Wasserstand des Karasu-Flusses drastisch angestiegen. Die tosenden Wassermassen verstärken die ohnehin spektakuläre Szenerie noch einmal dramatisch und verleihen den Kaskaden eine besondere Wucht.
Die Mardin-Gouverneursverwaltung hat die beeindruckenden Luftaufnahmen auf ihren Social-Media-Kanälen geteilt. In dem begleitenden Kommentar heißt es: „Der im Bezirk Mazıdağı gelegene Karasu-Fluss, der entlang des Talbetts von Bäumen gesäumt ist und in dem sich Dutzende Wasserfälle befinden, empfängt jedes Jahr eine Vielzahl von Besuchern.“