Ağrı – Der Ararat zieht in diesem Jahr Bergsteiger aus aller Welt an. Seit Januar haben sich bereits 3.905 Alpinisten auf den Weg zum Gipfel des 5.137 Meter hohen Berges gemacht.
Unter den Bergsteigern waren 757 Türken und 3.148 ausländische Gäste. Damit ist der Ararat auch in diesem Jahr ein beliebtes Ziel für internationale Gipfelstürmer.
Der höchste Berg der Türkei wird von Bergsteigern aus zahlreichen Ländern besucht. Die Aufstiege erfolgen unter Begleitung lokaler Bergführer und nach den offiziellen Vorgaben der Provinzverwaltungen von Ağrı und Iğdır. Diese regeln unter anderem Sicherheitsbestimmungen, Genehmigungen und die Nutzung des Nationalparks.
Aufstieg aus 3.200 Metern Höhe
Die eigentliche Gipfelbesteigung beginnt für die Bergsteiger auf dem Camp in rund 3.200 Metern Höhe. Von dort geht es abhängig von Wetter- und Schneeverhältnissen weiter hinauf bis auf 5.137 Meter.
Der Ararat hatte nach Angaben der Behörden einen der niederschlagsreichsten Winter der vergangenen Jahre erlebt. Das beeinflusste auch den Beginn der diesjährigen Klettersaison, die später als üblich startete.
„Wir erleben eine sehr schöne Saison“
Der lokale Bergführer Resul Civaş zeigt sich dennoch zufrieden mit der Entwicklung. „Wir erleben in diesem Jahr eine sehr schöne Saison. Gäste kommen aus allen Teilen der Welt zum Ararat“, sagte er.
Obwohl die Saison verspätet begonnen habe, verlaufe sie sehr gut. Civaş lud sowohl türkische als auch internationale Bergsteiger dazu ein, den Gipfel zu erklimmen.
Mit knapp 4.000 Gipfelaspiranten zeigt sich erneut, dass der Ararat längst nicht mehr nur für türkische Bergsteiger interessant ist, sondern internationale Alpinisten anzieht.