Adıyaman schützt Naturphänomen: Projekt für schwimmende Inseln gestartet

Bilder: DHA
14.06.2026 – 18:00 Uhr

In der Provinz Adıyaman hat die türkische Verwaltung ein Projekt zum Schutz der sogenannten „schwimmenden Inseln“ im Çat Stausee gestartet. Die seltenen Naturformationen sollen vor weiterer Verlagerung und Beschädigung bewahrt werden.

 

 

Die Inseln, die sich über einen Zeitraum von rund 2.000 bis 3.000 Jahren gebildet haben, bewegen sich aufgrund von Wind und schwankenden Wasserständen im Stausee und werden immer wieder an das Ufer gedrückt. Ziel des Projekts ist es, die erste dieser Inseln in eine stabilere Zone des Sees zu verlegen und dort zu fixieren.

Vor Ort führten der Bezirksgouverneur von Çelikhan, Özgür Pelvan, sowie der Dekan der Fakultät für Bildende Künste der Adıyaman Universität, Erhan Akça, gemeinsam mit einem Expertenteam eine Untersuchung durch.

Pelvan betonte, dass es sich bei den schwimmenden Inseln nicht nur um ein lokales, sondern um ein nationales Naturerbe handle, das an künftige Generationen weitergegeben werden müsse.

Akça hob die ökologische und kulturelle Bedeutung der Formation hervor. Die Inseln seien ein einzigartiges Naturphänomen, das sowohl wissenschaftlich als auch touristisch großes Potenzial biete.

Im Rahmen des Projekts sind weitere Maßnahmen geplant, um die Inseln dauerhaft zu sichern und gleichzeitig für den Tourismus zugänglich zu machen.