Schneeräumung auf 2.670 Metern Höhe: Passstraße zwischen Artvin und Erzurum weiter gesperrt

07.06.2026 – 12:00 Uhr

Meterhohe Schneewände, verschluckte Leitplanken und ein verschwundenes Asphaltband: Auf der Hochgebirgsstraße zwischen den osttürkischen Städten Ardanuç (Provinz Artvin) und Olur (Provinz Erzurum) liefern sich die Einsatzkräfte derzeit einen zermürbenden Kampf gegen gewaltige Schneemassen. Die winterliche Sperrung der wichtigen Verbindungsroute dauert an.

Nach Angaben der Kreisverwaltung Ardanuç konzentrieren sich die Räumungsarbeiten auf einen besonders exponierten, rund fünf Kilometer langen Abschnitt im Bereich der Ortschaft Zekeriya (Aksu-Mevkii). Auf 2.670 Metern Seehöhe türmt sich der Schnee punktuell bis zu sechs Meter hoch. Die extremen Bedingungen erschweren den Einsatz der Räumfahrzeuge erheblich und lassen kein zügiges Vorankommen zu.

Die winterfeste Straße gilt als bedeutende Querverbindung zwischen den Provinzen Artvin und Erzurum. Ihr Teilstück über den hochalpinen Pass wurde nach heftigen Schneefällen bereits vor einiger Zeit für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Behörden arbeiten eigenen Angaben zufolge mit Hochdruck daran, die „Weiße Mauer“ zu durchbrechen und die Strecke wieder passierbar zu machen. Aufgrund der unberechenbaren Wetterlage wurde zunächst kein konkreter Termin für die Freigabe genannt.