Im türkischen Ferienbezirk Marmaris stehen die Arbeiten am Projekt „Karia-Weg und Phoenix-Ökotourismusgebiet“ kurz vor dem Abschluss. Das von der türkischen Forstbehörde initiierte Vorhaben umfasst die Regionen Bozburun, Söğüt, Taşlıca und Selimiye und soll Natur- sowie Wandertourismus in der Region nachhaltig stärken.
Im Rahmen des Projekts wurden Aussichtsterrassen, Wanderwege und Erholungsbereiche angelegt, die Besuchern spektakuläre Ausblicke auf die Küstenlandschaft bieten sollen. Besonders die neue Aussichtsterrasse in Taşlıca gilt bereits jetzt als zukünftiger Anziehungspunkt für Naturfreunde, Fotografen und Social-Media-Produzenten. Vor allem bei Sonnenuntergang bietet der Ort einen beeindruckenden Panoramablick.

Von der Terrasse aus führt zudem ein rund zwei Kilometer langer Wanderweg bis zur Küste von Söğüt. Die Strecke verbindet Meer und Natur auf eindrucksvolle Weise und ist entlang der Route mit weiteren Aussichtspunkten, Regenschutzhütten und Sitzbereichen ausgestattet.
Auch die Arbeiten entlang des historischen Karia-Weges schreiten voran. Nach Angaben der Behörden wurden auf einer Strecke von insgesamt etwa 92 Kilometern bereits rund 60 Kilometer markiert und gereinigt.
Mit dem Projekt soll insbesondere der abgelegene Ort Taşlıca zu einem beliebten Ziel für Wanderer und Naturreisende werden. Gleichzeitig erhofft man sich neue Impulse für den Kulturtourismus durch die antiken Ruinen der Phoenix Antik Kenti in der Region.

Der Regionaldirektor der Forstbehörde von Muğla, Mustafa Ülküdür, besuchte das entstehende Ökotourismusgebiet vor Ort und informierte sich über den Fortschritt der Arbeiten. Begleitet wurde er unter anderem vom Leiter des Forstamts Marmaris, Gökhan Şahin. Auch die Ortsvorsteher der Gemeinden Söğüt und Taşlıca nahmen an dem Treffen teil und bedankten sich für die Investitionen in die touristische Entwicklung ihrer Region.