Die nordwesttürkische Stadt Edirne hat ihre erste internationale Biennale eröffnet und verwandelt sich damit in ein weitläufiges Ausstellungsareal für zeitgenössische Kunst. Unter dem Motto „Brücken“ präsentieren mehr als 200 Künstler aus 23 Ländern ihre Werke an historischen Orten der Stadt.
Die Ausstellungen verteilen sich über mehr als 20 Schauplätze, darunter ehemalige osmanische Bauwerke, Kulturzentren und historische Brücken. Ziel des Projekts ist es, moderne Kunst mit dem reichen kulturellen Erbe der ehemaligen osmanischen Hauptstadt zu verbinden.
Unterstützt wird die Biennale von staatlichen Institutionen, der Stadtverwaltung sowie Universitäten und Kulturorganisationen. Die Veranstaltung wurde offiziell am 21. Mai eröffnet und läuft noch bis Ende Juni.
Im Mittelpunkt steht das Thema „Brücken“ – sowohl als architektonisches Symbol als auch als Metapher für Begegnung, Austausch und kulturelle Verbindung. Neben Ausstellungen umfasst das Programm auch Performances, Workshops, Konzerte und Diskussionen.
Die Organisatoren betonen, dass die Biennale nicht nur Kunst zeigt, sondern auch aktuelle Themen wie Migration, Identität und kulturelle Vielfalt in den Fokus rückt.