Kappadokien – Schnee, bizarre Felsformationen und unterirdische Städte: Das türkische Kappadokien ist laut dem renommierten Reiseführer Lonely Planet das beste Winterreiseziel Europas.
In seiner aktuellen Liste der 13 besten Winterziele Europas setzte Lonely Planet Kappadokien an die Spitze. Die türkische Region ließ damit bekannte Reiseziele wie die Kanarischen Inseln, die Bayerischen Alpen, Santorini und die Côte d’Azur hinter sich.

Lonely Planet bezeichnet Kappadokien als ideales Ziel für Schnee- und Entdeckungstouren unter der Erde. Besonders im Winter verändert die Schneedecke das Landschaftsbild: Die berühmten Feenkamine, in den Fels gehauene Häuser und Kirchen wirken dann noch eindrucksvoller.
Zudem gilt der Winter als Nebensaison. Sehenswürdigkeiten wie das Keşlik-Kloster, die unterirdische Stadt Kaymaklı und das Freilichtmuseum von Göreme können dadurch meist in ruhigerer Atmosphäre erkundet werden.
Auch bei schlechtem Wetter bietet Kappadokien zahlreiche Möglichkeiten. Unterirdische Anlagen und in den Fels geschlagene Räume laden zur Erkundung ein. Bei geeignetem Wetter empfiehlt Lonely Planet zudem Winterwanderungen durch das Ihlara-Tal.

Ein besonderes Erlebnis sind die für Kappadokien typischen Höhlenhotels. Auch die berühmten Heißluftballons steigen grundsätzlich das ganze Jahr über auf. Im Winter kann es wegen der Wetterbedingungen allerdings häufiger zu kurzfristigen Absagen kommen.
Auf den weiteren Plätzen der Liste folgen unter anderem Fuerteventura, Eryri in Wales, Bilbao, Madeira, die Côte d’Azur, die Bayerischen Alpen, Santorini, Alentejo, Lyon, die Cinque Terre, Budapest und Lappland.
Für A. Cem Aslanbay, Präsident der Gebietsverwaltung von Kappadokien, ist die Auszeichnung ein Zeichen für die internationale Bedeutung der Region. Kappadokien habe sich von einem saisonalen Reiseziel zu einer Ganzjahresdestination entwickelt, die Besuchern zu jeder Jahreszeit besondere Erlebnisse biete.