Kappadokien wirbt in Japan um mehr Touristen

Bilder: DHA
30.09.2026 – 6:30 Uhr

Die Türkei will Kappadokien stärker auf dem japanischen Reisemarkt positionieren. Bei der „Tourism Expo Japan 2026“ wird die Region mit ihren Feenkaminen, unterirdischen Städten und Ballonfahrten präsentiert. Kultur- und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy kündigte weitere Maßnahmen an, um mehr japanische Besucher für Kappadokien zu gewinnen.

Die gemeinsame Werbekampagne der Türkischen Agentur für Tourismusförderung und -entwicklung (TGA) und der Gebietsverwaltung Kappadokiens soll die Bekanntheit der Region auf dem fernöstlichen Markt erhöhen.

Gespräche mit Reisebranche und Influencern

Ersoy zufolge stieß der Kappadokien-Stand auf großes Interesse. Neben der Präsentation der Region finden auch Gespräche mit Vertretern der japanischen Reisebranche statt.

Eine türkische Delegation traf demnach unter anderem mit dem Präsidenten des japanischen Reisebüroverbands JATA zusammen. Darüber hinaus sollen japanische Reiseveranstalter und digitale Content-Produzenten nach Kappadokien eingeladen werden.

Mit geplanten B2B-Treffen wolle man neue Kooperationen zwischen türkischen und japanischen Tourismusunternehmen anstoßen, erklärte der Minister.

Feenkamine, unterirdische Städte und Ballonfahrten

Kappadokien zählt zu den bekanntesten Tourismusregionen der Türkei. Die Landschaft ist vor allem für ihre charakteristischen Feenkamine, unterirdischen Städte und historischen Siedlungen bekannt. Auch die Heißluftballonfahrten über die einzigartige Vulkanlandschaft gehören zu den wichtigsten touristischen Angeboten der Region.

„Wir arbeiten daran, Kappadokien mit seinen Feenkaminen, unterirdischen Städten, Ballonfahrten und seiner reichen Kultur auf die Reiserouten von mehr japanischen Gästen zu bringen“, erklärte Ersoy.

Der Minister dankte zudem der TGA, der Provinzverwaltung von Nevşehir, der Gebietsverwaltung Kappadokiens, den Kommunen sowie weiteren Akteuren der Tourismusbranche für ihre Unterstützung bei den Werbemaßnahmen.