Die weltberühmte Region Kappadokien kann künftig auch nach Sonnenuntergang besichtigt werden. Das türkische Kultur- und Tourismusministerium hat mehrere der bekanntesten Sehenswürdigkeiten mit einem neuen Beleuchtungskonzept ausgestattet und erweitert damit sein Angebot des sogenannten Nacht-Museums.
Kultur- und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy erklärte, Ziel sei es, das einzigartige Natur- und Kulturerbe Kappadokiens auch in den Abendstunden erlebbar zu machen.

Vier Sehenswürdigkeiten neu beleuchtet
Mit insgesamt 692 energieeffizienten Leuchten wurden das Göreme-Freilichtmuseum, die Felsformationen von Paşabağ, das Freilichtmuseum Zelve sowie das Erdemli-Tal ausgestattet.
Die Beleuchtung setzt die charakteristischen Tuffsteinformationen gezielt in Szene und soll Besuchern auch nach Einbruch der Dunkelheit ein sicheres und eindrucksvolles Erlebnis ermöglichen.

Lichtshows ergänzen das Besuchererlebnis
Zusätzlich wurden moderne Licht- und Projektionssysteme installiert, die die Geschichte und Natur Kappadokiens mit digitalen Inszenierungen vermitteln. Dabei achteten die Verantwortlichen nach eigenen Angaben besonders auf Energieeffizienz, den Schutz der Tierwelt sowie die Vermeidung von Lichtverschmutzung.
Mit dem Projekt baut die Türkei ihre Strategie des Nacht-Tourismus weiter aus und möchte die weltbekannte UNESCO-Region künftig auch nach Sonnenuntergang als attraktives Reiseziel positionieren.
