Mit einer großen Gala hat das Florentia Village bei Istanbul seine ersten Gäste empfangen. Das gemeinsam von Kalyon İnşaat und der italienischen RDM-Fingen Group entwickelte Projekt bezeichnet sich als erstes internationales Luxus-Designer-Outlet der Türkei.
Rund 4.000 Gäste nahmen an der Eröffnung teil, darunter Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kunst, Sport und Gesellschaft. Die Eröffnungsshow wurde vom international tätigen Balich Wonder Studio inszeniert. Unter dem Titel „Kesişen Dünyalar“ („Sich kreuzende Welten“) wurden türkische und italienische Elemente mit Oper, Mode, Musik, Tanz und Kunst verbunden.
250 Millionen Euro investiert
Florentia Village wurde mit einer Investition von 250 Millionen Euro realisiert, davon stammen nach Angaben der Betreiber 180 Millionen Euro aus dem Ausland. Die erste Phase umfasst rund 65.000 Quadratmeter vermietbare Fläche mit 190 Geschäften sowie Gastronomie- und Freizeitangeboten.
Zum Angebot gehören internationale Marken wie Prada, Moncler, Ferragamo, Ralph Lauren, Hugo und Boss. Ferragamo eröffnet dort nach Angaben der Betreiber seinen ersten Mono-Brand-Outlet in der Türkei. Die Preise sollen je nach Marke und Produkt zwischen 30 und 70 Prozent unter den regulären Preisen liegen.
Das Konzept verbindet Shopping mit Gastronomie, Kultur, Kunst und Unterhaltung. Neben Restaurants und Cafés ist auch ein Veranstaltungszentrum mit einer Kapazität von bis zu 20.000 Personen geplant.
Ausbau auf 110.000 Quadratmeter geplant
In einer zweiten Phase soll die vermietbare Fläche um weitere 45.000 Quadratmeter auf insgesamt 110.000 Quadratmeter wachsen. Geplant ist außerdem ein Fünf-Sterne-Hotel; Gespräche mit der Marriott Group befinden sich laut Betreiberangaben in der letzten Phase.
Florentia Village liegt in unmittelbarer Nähe des Flughafens Istanbul. Nach Angaben der Betreiber ist der Standort rund fünf Minuten vom Flughafen entfernt und über eine Metrostation direkt am Eingang an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden.
Langfristig soll das Projekt mehr als 15 Millionen Besucher jährlich anziehen und insbesondere Touristen aus Europa, dem Nahen Osten und Zentralasien erreichen.