Fethiye/Muğla – Der türkische Strand Ölüdeniz hat es in die Top fünf der wertvollsten Strände Europas geschafft. In einer Studie des britischen Tourismusunternehmens CV Villas wurde der berühmte Küstenabschnitt mit einem geschätzten Grundstückswert von 113,2 Millionen Euro auf Platz vier eingestuft.
Ölüdeniz ist der einzige türkische Strand in den Top fünf und zugleich der einzige Vertreter der Türkei in der Liste der zehn wertvollsten Strände Europas. Bekannt ist die Region vor allem für ihr türkisfarbenes Wasser, die geschützte Lagune und ihre spektakuläre Landschaft.
Angeführt wird das Ranking vom französischen Pampelonne Beach mit einem geschätzten Wert von 843 Millionen Euro. Auf Platz zwei folgt die portugiesische Praia da Falésia mit 573,2 Millionen Euro, Platz drei belegt Playa Bolonia in Spanien mit 364,9 Millionen Euro.
Ölüdeniz kommt auf einen geschätzten Wert von 113,2 Millionen Euro.

Lange Saison macht Ölüdeniz besonders attraktiv
Laut der Untersuchung tragen insbesondere die ruhige, geschützte Lagune und die lange Tourismussaison zum hohen Wert des Strandes bei. In Fethiye und Ölüdeniz herrschen während eines großen Teils des Jahres sonnige und warme Bedingungen, was die Region insbesondere für Urlauber aus Europa attraktiv macht.
Der genannte Wert von 113,2 Millionen Euro entspricht dabei nicht dem tatsächlichen Verkaufspreis des Strandes. Es handelt sich um einen auf Grundlage der in der Studie verwendeten Methode errechneten geschätzten Grundstückswert. Er soll vor allem die wirtschaftliche Bedeutung und das touristische Potenzial der Region verdeutlichen.
Hohe Eintrittspreise im Sommer 2026
Parallel zur Bewertung rücken auch die Eintrittspreise für Ölüdeniz in den Blick. Für die Saison 2026 werden für den Zugang zum Kumburnu Beach 150 türkische Lira pro Fußgänger genannt. Für Autos werden 750 Lira, für Motorräder 450 Lira und für Kleinbusse sowie Wohnmobile 1.500 Lira fällig.
Hinter Ölüdeniz folgen im europäischen Ranking unter anderem Alzada Beach in Spanien, Palombaggia in Frankreich, Jaz Beach in Montenegro, Cala Brandinchi und Positano Beach in Italien sowie Lotu Beach in Frankreich.