Bodrum – In der beliebten Gümbet-Bucht im türkischen Bodrum haben Behörden umfangreiche Maßnahmen zur Neuordnung des Küstenbereichs umgesetzt. Im Rahmen gemeinsamer Arbeiten mehrerer öffentlicher Institutionen wurden ungenutzte Boote und illegal errichtete Stege entfernt. Zudem verhängten die Behörden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Türkischen Lira gegen 60 Boote, die den Küstenstreifen widerrechtlich besetzt hatten.
An der Aktion beteiligten sich unter anderem die Landratsverwaltung Bodrum, die Stadtverwaltung, die Umwelt- und Stadtentwicklungsbehörde der Provinz Muğla, die Nationale Liegenschaftsverwaltung sowie die Hafenbehörde. Ziel der Maßnahmen ist es, das aufgeschüttete Küstenareal wieder öffentlich zugänglich, sicher und ordentlich zu gestalten.
Mehr Ordnung und Sicherheit an der Küste
Während der Arbeiten entfernten städtische Einsatzkräfte verlassene Wasserfahrzeuge und nicht genehmigte Anlegestellen. Parallel dazu führten Reinigungsteams eine gründliche Säuberung des Geländes durch. Durch das koordinierte Vorgehen von Bauaufsicht, Ordnungsamt, Tiefbau- und Servicestellen habe das Areal deutlich an Sicherheit, Sauberkeit und optischer Qualität gewonnen, hieß es von offizieller Seite.
Die Behörden betonten, dass die Maßnahmen dem Schutz der Küstenzonen, der Vermeidung von Umweltverschmutzung sowie einer besseren Nutzung der Strandbereiche durch die Bevölkerung dienen. Weitere Kontrollen und Eingriffe seien bereits geplant.
Die Stadt Bodrum kündigte an, ihre Bemühungen zum Schutz öffentlicher Küstenflächen und zur Durchsetzung der Ordnungsvorschriften konsequent fortzusetzen.