In Bodrum, einer beliebten Küstenstadt in der türkischen Provinz Muğla, hat der Abriss von illegal errichteten Stegen begonnen.
Die Arbeiten konzentrieren sich auf die Küdür-Halbinsel im Yalıkavak-Viertel, die von der türkischen Regierung als „besonders schützenswertes Gebiet“ ausgewiesen wurde. Koordiniert von der Bezirksverwaltung Bodrum, führten Teams des Regionalen Hafenamts unter Leitung von Tuncay Aydın sowie der Nationalen Immobilienverwaltung und der städtischen Polizeiinspektion die Maßnahmen durch.
Am frühen Morgen rückten die Einsatzkräfte in das Gebiet aus und begannen mit dem Abbau eines Stegs im Bereich des früheren Eselskampfplatzes. Anschließend wurde ein weiterer Steg mithilfe einer auf Wasserflächen eingesetzten Arbeitsmaschine abgerissen. Weitere Stege, darunter der am Paşa-Hafen, sollen in den kommenden Tagen entfernt werden.
Auch auf der Halbinsel abgestellte Wohnmobile wurden zuvor zur Entfernung aufgefordert. Zehn Wohnmobile wurden von ihren Besitzern entfernt, die verbleibenden sechs sollen von den Behörden abtransportiert werden.