Verwüstung nach Tornado: Antalya kämpft mit den Folgen des Unwetters

Bild: DHA
02.02.2026 – 13:00 Uhr

Nach dem Tornado im Landkreis Aksu der türkischen Provinz Antalya haben die Bergungs- und Reinigungsarbeiten in den betroffenen Gebieten begonnen. Beschädigte Boote werden entfernt, während sich in landwirtschaftlichen Flächen und Waldgebieten angesammeltes Wasser auch Tage nach den starken Regenfällen noch nicht zurückgezogen hat.

Heftige Regenfälle und ein Sturm hatten Antalya in der Nacht auf den vergangenen Montag schwer getroffen und das öffentliche Leben beeinträchtigt. In vielen Teilen der Stadt kam es zu Überschwemmungen, zahlreiche landwirtschaftliche Flächen wurden durch Sturm und Tornado beschädigt.

Besonders stark betroffen war der Bezirk Aksu, wo sich in den Nachtstunden über dem Fluss Aksu Çayı ein Tornado bildete. Dieser richtete erhebliche Schäden an. Boote, die zur Wartung an Land gezogen worden waren, sowie Ausflugs- und Fischerboote an der Küste wurden beschädigt. Einige Boote kippten um und stürzten übereinander, andere wurden bis zu 100 Meter weit mitgerissen. Teilweise wurden mehrere Millionen Lira teure Boote durch den Tornado an Land geschleudert, während andere an Land befindliche Boote zerbrachen und meterweit weggeschleudert wurden.

Für die beschädigten und gesunkenen Boote wurden Bergungsarbeiten eingeleitet. Ein Teil der Boote wird mit Kränen gehoben, zudem kommen Baumaschinen für die Reinigungsarbeiten zum Einsatz. Einige durch den Tornado gesunkene Boote befinden sich jedoch weiterhin im Wasser.

Bäume entwurzelt

Auch im Waldgebiet entlang der Straße zum Strand von Kumköy hinterließ der Tornado schwere Schäden. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt, andere brachen in der Mitte ihres Stammes. Während die Schadensaufnahme andauert, ist zu sehen, dass sich das Wasser in landwirtschaftlichen Flächen und Waldgebieten trotz der vergangenen Tage seit den Regenfällen noch nicht zurückgezogen hat.