Bei einer groß angelegten Reinigungsaktion vor der Küste von Antalya haben freiwillige Taucher tonnenweise Müll aus dem Meer geborgen. Insgesamt wurden rund sieben Tonnen Abfall aus dem Bereich des Fischerhafens von Antalya entfernt.

An der Aktion unter dem Motto „In Antalya bleibt das Meer sauber“ beteiligten sich neben der Stadtverwaltung zahlreiche Umweltorganisationen, Tauchvereine, freiwillige Helfer sowie Einsatzkräfte der Küstenwache und der Wasserschutzpolizei.
38 Taucher säuberten den Meeresboden und machten dabei teils kuriose Funde. Unter anderem wurden 60 Autoreifen, ein komplettes Essgeschirr, Gartenmöbel, Eisengeländer sowie zahlreiche Plastik-, Glas- und Metallabfälle aus dem Wasser geholt.
Die Aktion ist Teil des „Aktionsplans gegen Meeresmüll“ der Provinz Antalya. Ziel sei nicht nur die Reinigung des Meeresbodens, sondern auch die Sensibilisierung der Bevölkerung für Umwelt- und Meeresschutz.

„Jeder Gegenstand, den wir aus dem Meer holen, zeigt die Spuren, die Menschen hinterlassen“, erklärte Lokman Atasoy, Berater der Stadtverwaltung Antalya. Die sauberen Meere seien lebenswichtig für die Region und dürften nicht weiter verschmutzt werden.
Auch Vertreter von Umwelt- und Wassersportvereinen betonten die Bedeutung sauberer Meere. „Wo es Meer gibt, gibt es Leben“, sagte İzzet Ünlü von der Antalya Maritime Platform.
Die geborgenen Abfälle wurden nach der Aktion öffentlich ausgestellt. Geplant ist zudem eine Kunst- und Aufklärungsausstellung unter dem Titel „Von Müll zu Kunst“, um stärker auf die zunehmende Verschmutzung der Meere aufmerksam zu machen.