Schnee, Sturm und Erdrutsche: Antalya rettet Eingeschlossene in den Bergen

Bilder: DHA
29.01.2026 – 10:00 Uhr

Antalya – Extremes Winterwetter hält die Region Antalya weiter in Atem. Während an der Küste Sturm und Dauerregen herrschen, kämpfen die Einsatzkräfte im Taurusgebirge mit Schnee, Eis und Erdrutschen. Mehrere eingeschlossene Autofahrer konnten von städtischen Teams gerettet werden.

Seit dem Wochenende beeinträchtigen heftige Wetterbedingungen das öffentliche Leben: In küstennahen Gebieten dominieren Regen und Sturm, in höheren Lagen sorgen Schneefall und Schneeverwehungen für gefährliche Straßenverhältnisse. Besonders betroffen ist der Taşatan-Weg, der die Hacıbeleni-Passage mit dem Bezirk Gündoğmuş verbindet. Dort führte starker Schneefall zur vollständigen Sperrung der Straße.

Teams der Stadtverwaltung Antalya aus der Abteilung für Straßenbau, Instandhaltung und Reparatur rückten mit schweren Räumfahrzeugen an, um die Strecke freizumachen. Während der Arbeiten meldeten sich mehrere Bürger, die mit ihren Fahrzeugen im Schnee festsaßen. Sie wurden gemeinsam mit ihren Autos in sichere Bereiche gebracht.

Auch nach heftigen Regenfällen kam es im Dim-Tal zu gefährlichen Situationen. Auf der Gruppenstraße der Alacami Mahallesi löste sich ein Erdrutsch: Felsen und große Erdmassen blockierten die schmale Bergstraße, die Verbindung zum Viertel war zeitweise unterbrochen. Einsatzkräfte brachten Baumaschinen in das Gebiet, um die Straße wieder freizulegen.

Die Behörden warnen weiterhin vor anhaltender Erdrutschgefahr und appellieren an die Bevölkerung, betroffene Strecken zu meiden und unnötige Fahrten zu unterlassen. Die Arbeiten zur Öffnung der gesperrten Straßen dauern an.