KONYA/ANTALYA – Eine neue Tunnelverbindung soll die Fahrt zwischen Konya und Antalya künftig deutlich schneller und sicherer machen. Der Bau des Alacabel-Tunnels schreitet voran. Nach seiner Fertigstellung soll sich die Reisezeit um 20 Minuten verkürzen, während die Strecke um rund 7 Kilometer kürzer wird.
Der türkische Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdulkadir Uraloğlu erklärte, der Alacabel-Tunnel werde auf einer Länge von 7.360 Metern zweiröhrig gebaut. Die Tunnelarbeiten für den Ausbruch und die Betonverkleidung seien bereits abgeschlossen, derzeit liefen die Asphaltierungsarbeiten.
Zusammen mit den 11,8 Kilometer langen Anschlussstraßen kommt das gesamte Projekt auf eine Länge von 19,2 Kilometern. Die neue Verbindung wird als vierspurige, getrennte Straße mit Asphaltdecke ausgebaut.
427 Meter tiefer als die bisherige Strecke
Eine Besonderheit des Projekts: Der Tunnel und die Anschlussstraßen verlaufen rund 427 Meter niedriger als die bisherige Route über den Alacabel-Pass. Das soll insbesondere bei schwierigen winterlichen Wetterbedingungen für eine zuverlässigere Verbindung zwischen Konya und Antalya sorgen.
„Wir werden die winterbedingten Probleme am Alacabel-Pass beseitigen und eine sichere und unterbrechungsfreie Verbindung zwischen Konya und Antalya gewährleisten“, sagte Uraloğlu.
Sieben Kilometer weniger Strecke
Mit der Fertigstellung soll die bisherige Route um etwa 7 Kilometer verkürzt werden. Gleichzeitig werde die Fahrtzeit zwischen den beiden Städten um rund 20 Minuten sinken.
Nach Angaben des Ministers profitieren Autofahrer damit nicht nur von einer schnelleren und komfortableren Verbindung, sondern auch von geringeren Kraftstoffkosten.
910 Millionen Lira Einsparungen pro Jahr
Auch wirtschaftlich und ökologisch soll sich das Projekt auszahlen. Uraloğlu zufolge werden durch die kürzere Fahrzeit jährlich rund 768 Millionen türkische Lira eingespart. Weitere 142 Millionen Lira sollen durch einen geringeren Kraftstoffverbrauch eingespart werden.
Damit beläuft sich die erwartete Gesamtersparnis auf rund 910 Millionen Lira pro Jahr. Gleichzeitig soll der jährliche CO₂-Ausstoß um etwa 7.151 Tonnen reduziert werden.