Antalya – Mit dem Stand-up-Paddleboard aufs Meer hinaus – doch die Sicherheit geht vor: Die Wasserschutzpolizei hat an Antalyas Konyaaltı-Strand und im Bereich der Küstenklippen SUP-Sportler kontrolliert und auf die geltenden Sicherheitsregeln hingewiesen. Besonders wichtig sei das Tragen von Schwimmwesten. Die Kontrollen sorgten zugleich für farbenfrohe Bilder auf dem Wasser.
Die Beamten der Wasserschutzpolizei näherten sich den Sportlern, die bereits bei Sonnenaufgang aufs Meer hinausgefahren waren, und informierten sie über die vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung und die allgemeinen Regeln für Aktivitäten auf dem Wasser. Die Polizei ist nach eigenen Angaben rund um die Uhr im Einsatz, um die Sicherheit der Wassersportler zu gewährleisten.
Bei starkem Wind ist Schluss
Nach den geltenden Vorschriften der Provinzverwaltung dürfen SUP-Aktivitäten grundsätzlich zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang stattfinden. Dabei sind insbesondere die zulässigen Zeitfenster am frühen Morgen sowie die Lichtverhältnisse zu beachten. Ab einer Windstärke von drei Beaufort – etwa sieben bis zehn Knoten – sollen die Sportler nicht mehr aufs Wasser hinausfahren.
Auch Hafeneinfahrten und -ausfahrten, Ankerbereiche sowie ausgewiesene Badezonen sind für SUP-Fahrten tabu. Wer sich nicht an die Vorschriften hält, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Kommerzielle Angebote wie Vermietungen und geführte Touren benötigen zudem eine entsprechende Genehmigung.

Der Meerespolizei-Beamte Koray Şahin betonte, dass die Behörden die Kontrollen auf Grundlage der geltenden Gesetze konsequent fortsetzen. Die wichtigste Bitte an die Sportler sei, niemals ohne Schutzausrüstung aufs Meer hinauszufahren.
„Das Meer verzeiht nicht einmal den kleinsten Fehler oder die geringste Nachlässigkeit“, warnte Şahin. Er rief alle Wassersportler dazu auf, die Küste zu genießen und dabei stets die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.
„SUP ist für uns ein Lebensstil“
Für viele Sportler gehört das Paddeln längst zum Alltag – auch außerhalb der Sommersaison. Yağmur Taşkesen, die zum Sonnenaufgang am Konyaaltı-Strand aufs Wasser ging, sagte, SUP sei für sie nicht mehr nur ein Sommersport, sondern ein Lebensstil. Selbst im Winter komme sie zum Paddeln, auch wenn in den Bergen bereits Schnee liege. Anschließend gehe es direkt zur Arbeit.
Auch Canan Oluç genießt die ruhigere Jahreszeit: Im Sommer sei es am Strand sehr voll, im Winter dagegen habe man das Meer beinahe für sich allein. Nach dem Sport gehe es für sie ebenfalls direkt zur Arbeit.
Die Polizei will mit den Kontrollen dafür sorgen, dass Wassersportler die Küste Antalyas sicher genießen können.