Im Rahmen eines umfangreichen mobilen Vorsorgeprogramms wurden im vergangenen Jahr in der türkischen Region Antalya mehr als 6.500 Menschen auf verschiedene Krebsarten untersucht. Wie die Stadtverwaltung von Kepez mitteilte, kam dabei ein spezieller Gesundheitsbus zum Einsatz.
Der sogenannte „mobile Gesundheitstruck” der Gemeinde Kepez fuhr demnach im gesamten Jahr 2025 durch Stadtteile und verschiedene Landkreise, um niedrigschwellige Untersuchungen anzubieten. Insgesamt nahmen 6.577 Personen die kostenlosen Screenings in Anspruch.
Konkret wurden 1 953 Tests auf Humane Papillomviren (HPV), 2 969 Mammografie-Untersuchungen zur Brustkrebsfrüherkennung und 1 655 Tests auf Darmkrebs (kolorektale Karzinome) durchgeführt. Die Mammografie war damit die am häufigsten genutzte Leistung, was auf gezielte Aufklärungsarbeit bei Frauen zurückgeführt wird.
Die höchste Teilnehmerzahl meldete der Landkreis Elmalı, gefolgt von Muratpaşa und Korkuteli. Auch in einigen dünner besiedelten Gebieten wie Akseki war die Beteiligung im Verhältnis zur Einwohnerzahl bemerkenswert hoch.
„Früherkennung rettet Leben”, sagte Kepez’ Bürgermeister Mesut Kocagöz. Mit dem mobilen Bus habe man vielen Bürgern die Möglichkeit geben wollen, einen wichtigen Schritt für ihre Gesundheit zu tun. Das Ziel sei, das Bewusstsein im Kampf gegen Krebs zu schärfen und Frühdiagnosen zu ermöglichen.
Die Aktion ist Teil eines sozialkommunalen Gesundheitsangebots der Gemeinde, das Dienstleistungen direkt zu den Menschen bringen soll. Der Gesundheitsbus soll auch künftig im Einsatz bleiben.