Antalya – Die türkische Mittelmeerstadt Antalya will verhindern, dass Plastikabfälle von ihren Stränden ins Meer gelangen. Im Rahmen des Projekts „Konyaaltı Sahil Plastik Ortaklığı“ sollen Abfälle gesammelt, erfasst und dem Recycling zugeführt werden. Gleichzeitig soll das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung gestärkt werden.
Die Stadtverwaltung von Antalya setzt das Vorhaben gemeinsam mit der Gemeinde Konyaaltı und der Stiftung Yeryüzü İklim Değişikliği ile Mücadele um. Grundlage ist ein entsprechendes Kooperationsprotokoll.
Plastikabfälle sollen recycelt werden
Mekke Yıldız, Leiter der Abteilung für Abfallvermeidung und Umweltbildung der Großstadtverwaltung, betonte, dass die Stadt ihre Bemühungen um die Müllvermeidung und den Schutz der Küsten fortsetze. Ziel des neuen Projekts sei es, Plastikmüll einzusammeln, bevor er ins Meer gelangt, und die gesammelten Abfälle systematisch zu dokumentieren, um sie anschließend wiederzuverwerten.
Schutz für Strände mit Blauer Flagge
Besonderes Augenmerk gilt den Naturgebieten und den mit der Blauen Flagge ausgezeichneten Stränden Antalyas. Die Stadtverwaltung setzt nach eigenen Angaben bereits verschiedene Maßnahmen gegen die Meeresverschmutzung ein.
Dazu gehören Auffangsysteme für Abfälle, ein elektronisches Schiffsüberwachungssystem und spezielle Reinigungsschiffe, die Müll von der Meeresoberfläche entfernen. Außerdem werden sogenannte Geisternetze geborgen – zurückgelassene Fischernetze, die eine Gefahr für Meerestiere und das gesamte Ökosystem darstellen.
Mit dem neuen Strandprojekt will Antalya diese Maßnahmen ergänzen und den Schutz seiner Küsten und des Meeres weiter vorantreiben.