Antalya: Regen und Konflikte bremsen Tourismus zum Ramadanfest aus

29.03.2026 – 7:00 Uhr

Während des Ramadanfestes (Zuckerfest) hat sich der Tourismus in der türkischen Mittelmeermetropole Antalya nicht wie erhofft entwickelt. Trotz der traditionell wichtigen Feiertage blieb die Auslastung der Hotels hinter den Erwartungen zurück.

Wie der Berufsverband der Hotelmanager (POYD) nach den dreieinhalb Feiertagen mitteilte, lag die Auslastung der geöffneten Häuser lediglich zwischen 70 und 85 Prozent. Verbandschef Hakan Saatçioğlu führte die verhaltene Bilanz auf mehrere Faktoren zurück.

Einerseits sei die Saison noch nicht vollständig gestartet, weshalb zahlreiche Betriebe noch geschlossen hätten. Zum anderen habe regnerisches Wetter landesweit für gedämpfte Urlaubslaune gesorgt und die Nachfrage zusätzlich eingeschränkt.

Als weiteren Grund nannte der Branchenvertreter die vor etwa drei Wochen begonnenen regionalen Spannungen im Nahen Osten. Diese hätten zu einem leichten Anstieg von Stornierungen geführt. „Trotz aller Entwicklungen bleibt der Tourismus in Antalya widerstandsfähig”, wurde Saatçioğlu von der Nachrichtenagentur zitiert. Die Hoffnung gelte nun einer schnellen Rückkehr zur Stabilität in der Region, um die verlorenen Buchungen wieder auszugleichen.