Ein 32-jähriger Wanderer hat am Morgen in den Bergen des Bezirks Konyaaltı die Orientierung verloren. Nach einem Verbindungsabbruch musste er per Drohne gerettet werden. Wie die Behörden mitteilten, endete der Ausflug von Oğuzhan A. glimpflich, nachdem sein Telefon im unwegsamen Gelände den Geist aufgab.
Der Vorfall ereignete sich gegen 8:30 Uhr Ortszeit in der bergigen Region oberhalb der Straße Altınyaka im Viertel Hurma. Ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte zufolge hatte Oğuzhan A. sein Fahrzeug am Morgen abgestellt und war zu einer Wanderung in das Gebiet aufgebrochen. Im Verlauf der Tour verlor der 32-Jährige jedoch die Orientierung.
Zwar konnte er zunächst noch eigenständig einen Notruf bei der Leitstelle 112 absetzen, woraufhin umgehend Teams der Katastrophenschutzbehörde AFAD sowie der Gendarmerie in das schwer zugängliche Areal ausrückten. Bevor die Retter jedoch eine genaue Positionsbestimmung vornehmen konnten, brach die Verbindung ab. Laut Bericht der Behörden war Grund dafür ein vollständig entladener Akku des Mobiltelefons.
Um die Suche trotz fehlender Sprachkommunikation erfolgreich fortsetzen zu können, setzte die AFAD eine Drohne ein. Mithilfe des unbemannten Luftfahrzeugs gelang es den Einsatzkräften schließlich, den genauen Standort des Vermissten im unwegsamen Gelände ausfindig zu machen. Die Bergungstrupps kämpften sich daraufhin zu Fuß zu der lokalisierten Stelle vor.
Der Wanderer konnte wohlbehalten angetroffen werden. Nach einer ersten Überprüfung vor Ort, bei der keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen festgestellt wurden, eskortierten die Einsatzkräfte Oğuzhan A. aus dem Gebirge zurück zu seinem geparkten Fahrzeug. Von dort aus konnte er die Heimreise selbstständig antreten. Die AFAD nutzt den Vorfall, um erneut auf die Wichtigkeit einer guten Tourenvorbereitung und einer funktionierenden Notfallausrüstung, insbesondere einer geladenen Powerbank, hinzuweisen.