Antalya als Paradies für Zugvögel: 103 Arten in nur drei Tagen gesichtet

Bilder: Alper Tüydeş / DHA
25.03.2026 – 17:00 Uhr

Mit dem Beginn des März startet die Rückkehr der Zugvögel aus Afrika in den Norden, und Antalya zählt zu den wichtigsten Zwischenstationen. In der Küstenstadt, die zu den bedeutendsten Vogelparadiesen der Türkei gehört, fotografierte der Naturfotograf und Vogelbeobachter Alper Tüydeş innerhalb von nur drei Tagen 103 verschiedene Vogelarten.

Im Rahmen seines Projekts „Doğaya Kanat Açtık“ („Mit Flügeln in die Natur“) beobachtete Tüydeş unter anderem Kiebitze, Große Kiebitze sowie den seit zwei Jahren in der Region ansässigen Tibet-Kiebitz. „Der Tibet-Kiebitz war einst eine seltene Art in der Türkei, mittlerweile wirkt er fast wie heimisch. Auch die Silbermöwe ist sehr selten“, erklärt der Experte.

Zu den weiteren bemerkenswerten Arten gehören die Große Spinnenkopf-Eule, die während ihres Frühlingszugs an der Küste von Antalya Rast machte, sowie der Rotbauch-Uhu. Sogar der Karminkiebitz landete nach einer Flugpause in der Region.

Neben diesen seltenen Arten dokumentierte Tüydeş zahlreiche weitere Vögel wie den Schwarzbauch-Strandläufer, Schwärzlinge, Silberregenpfeifer, Kampfvögel, Sumpfhäherlinge, Graureiher, Waldschnepfen, Rotfußregenpfeifer, Kleinfischreiher, Seidenreiher, Lachmöwen, Kleine Löffler, Haubenturakos, Amseln, Wiesenlaubsänger, Rotkehlchen, Arabische Nachtigallen, Florya, Kleine Raubseeschwalben, Pirol, Rauchschwalben, Weißbauchschwalben und viele weitere Arten.

Antalya bestätigt damit seine Bedeutung als unverzichtbarer Rast- und Beobachtungsort für Zugvögel auf dem Weg vom Süden Europas und Afrikas in den Norden.