Adrenalin, Schlamm und Siegerjubel: Motorrad-Rennen in Antalya fordert Teilnehmer bis ans Limit

14.04.2026 – 19:00 Uhr

Im südtürkischen Ferienort Kemer ist die vierte Ausgabe des „Sky Adventure Race“ für Motorräder erfolgreich zu Ende gegangen. Die Veranstaltung ist das erste und bislang einzige Rennen in der Türkei, das ausschließlich für Zweizylinder-Motorräder ausgerichtet wird.

Der vom Kemer Enduro Motorradclub (KEMK) organisierte Wettbewerb führte über anspruchsvolle Streckenabschnitte in der Region rund um die Ortsteile Kuzdere, Gedelme, Ovacık und Sapandere. Insgesamt mussten die Teilnehmer einen rund 47 Kilometer langen Kurs bewältigen, bevor es in einen abschließenden, etwa zehn Kilometer langen Finalabschnitt ging.

Nach Angaben der Veranstalter nahmen 85 Fahrerinnen und Fahrer an dem Rennen teil. In der Gesamtwertung der Profilklasse setzte sich der Lokalmatador Bayram Uysal durch. Die Plätze zwei und drei belegten Erkan Demir und Süleyman Aydın.

Auch in den verschiedenen Hubraumklassen wurden Sieger ermittelt. In der Kategorie bis 1200 Kubikzentimeter gewann Tolga İrdem vor Süleyman Çağrı Çağlar. In der Klasse von 450 bis 800 Kubikzentimetern belegte Emre Baykal den ersten Platz, gefolgt von Erhan Baran und Çağlar Çetiner. In der Kategorie von 800 bis 1000 Kubikzentimetern siegte Nedim Urcan vor Tolga Köknar und Nuri Uysaler.

Im Frauenwettbewerb setzte sich Derya Özen an die Spitze, gefolgt von Berna Yazıcı und Özge Özbek. In der Veteranenklasse (50+) der Kategorie 800 bis 1000 Kubikzentimeter gewann Mehmet Samsa vor Fatih Görür.

Die Siegerehrung fand in Anwesenheit mehrerer regionaler Vertreter aus Verwaltung und Sicherheitsbehörden statt.

Kemers Landrat Ahmet Solmaz betonte die Bedeutung solcher Veranstaltungen für den Sporttourismus der Region. Das Ziel bestehe darin, den Küstenort neben seiner touristischen Attraktivität auch als Austragungsort internationaler Sportereignisse zu etablieren. Die positive Resonanz der Teilnehmer wertete er als Bestätigung dieses Kurses.

Auch der Vorsitzende des KEMK, Semih Özdemir, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Rennens. Trotz der wetterbedingten Herausforderungen durch teilweise rutschige Streckenverhältnisse sei die Veranstaltung ohne Zwischenfälle verlaufen. Die Rückmeldungen der Teilnehmer seien durchweg positiv gewesen.