Adoption, Kastration, Operationen: Tierheim Antalya unterstützte tausende Tiere in 2025

Bilder: DHA
07.01.2026 – 17:00 Uhr

ANTALYA (DHA) – Das Übergangs- und Rehabilitationszentrum für Straßentiere der Stadtverwaltung Antalya hat im Jahr 2025 seine Arbeit für herrenlose Hunde und Katzen konsequent fortgesetzt. Mit intensiven Maßnahmen in den Bereichen Vermittlung, Kastration und medizinische Versorgung wurden die Lebensbedingungen tausender Tiere nachhaltig verbessert.

Das in Kirişçiler gelegene Zentrum der Großstadtgemeinde Antalya arbeitete das gesamte Jahr über ohne Unterbrechung. Ziel war es, sowohl die Zahl der herrenlosen Tiere zu reduzieren als auch deren Gesundheit und Wohlergehen zu sichern.

Tausende Tiere behandelt und rehabilitiert

Im Rahmen der laufenden Programme fanden hunderte Tiere ein neues Zuhause. Gleichzeitig wurden tausende Kastrationen durchgeführt, um unkontrollierte Vermehrung zu verhindern. Kranke und verletzte Tiere wurden unter Aufsicht von Tierärztinnen und Tierärzten behandelt, bei Bedarf auch chirurgisch versorgt.

Hunderte Vermittlungen in neue Familien

Ein besonderer Schwerpunkt lag 2025 auf der Vermittlung. Insgesamt wurden 578 Hunde und 146 Katzen an neue Halter übergeben. Durch diese erfolgreichen Adoptionen konnte nicht nur den Tieren ein dauerhaftes Zuhause ermöglicht werden, sondern auch die Kapazitäten des Tierheims effizienter genutzt werden.

Fast 3.800 Kastrationen im Jahr 2025

Die Kastrationsmaßnahmen wurden planmäßig fortgeführt. Im Laufe des Jahres wurden 1.329 Hunde und 2.450 Katzen kastriert. Damit erhielten insgesamt 3.779 herrenlose Tiere einen wichtigen Beitrag zu einem gesünderen Leben und zur Eindämmung der Straßen­tierpopulation.

Medizinische Versorgung und Operationen

Neben Vermittlung und Kastration spielte die tierärztliche Behandlung eine zentrale Rolle. 2025 wurden 85 Hunde und 193 Katzen operiert. Insgesamt 278 Tiere erhielten chirurgische Eingriffe, um ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Die Stadtverwaltung Antalya betonte, dass der Einsatz für Straßentiere auch künftig mit derselben Sorgfalt und Verantwortung fortgesetzt werde, um sowohl Tierschutz als auch öffentliche Gesundheit langfristig zu stärken.