IZMIR – Konzerte, Oper, Ausstellungen, Theater und Mitmachangebote für Kinder: Vom 24. Oktober bis zum 1. November verwandelt das Kulturstraßen-Festival die türkische Ägäismetropole Izmir in eine große Bühne für Kunst und Kultur. Die Stadt ist in diesem Jahr die 24. Station der Veranstaltungsreihe des türkischen Kultur- und Tourismusministeriums.
Das Festival soll die historischen, natürlichen und kulturellen Schätze der Türkei einem breiten Publikum näherbringen. Veranstaltungen finden an zahlreichen Orten in der Stadt statt – von Kulturzentren und Museen bis hin zu historischen Gebäuden und öffentlichen Plätzen.
Konzerte, Oper und türkische Musik
Den Auftakt am 24. Oktober bildet unter anderem das Konzert „Melodien aus der Turkvölkergemeinschaft“ des staatlichen Ensembles für Musik und Tanz der Turkvölker aus Izmir. Die Aufführung unter der künstlerischen Leitung von Şavk Eryürek findet um 19 Uhr im Kultur- und Kunstzentrum Bornova statt.
Das Orchester der staatlichen Oper und des Balletts von Izmir präsentiert am 25. Oktober das Programm „Herbstbrisen“. Weitere Auftritte sind für den 27. Oktober mit „Romantische Arien“, den 29. Oktober mit einem Konzert zum Tag der Republik und den 30. Oktober mit „Ein Mozart-Abend“ geplant.
Am 26. Oktober stehen im Atatürk-Kulturzentrum der Ägäis-Universität die Lieder des türkischen Sängers Zeki Müren auf dem Programm. Ebenfalls dort tritt am selben Tag das Orchester des stellvertretenden Kommandeurs der türkischen Seestreitkräfte auf.
Auch Opernliebhaber kommen auf ihre Kosten: Die staatliche Oper und das Ballett von Izmir führen während des Festivals die Opern „Murad IV.“ und „Troja“ auf. Am 30. Oktober widmet sich die Veranstaltung „Ein Neşet, tausend Rhythmen“ den Liedern des bekannten türkischen Volksmusikers Neşet Ertaş – interpretiert von einem Percussion-Orchester.
Ausstellungen zwischen Geschichte und Gegenwart
Am 24. Oktober eröffnen mehrere Ausstellungen, die bis zum 1. November zu sehen sind. Im Archäologie- und Ethnografiemuseum der Kultur- und Kunstfabrik Izmir werden unter anderem „Heilige Reliquien des Osmanischen Reiches“ und „Lebendiges Erbe: Izmir“ gezeigt.
Das Kunst- und Skulpturenmuseum der Stadt präsentiert die Ausstellung „Geheimnis“ des Künstlers Raşit Altun. Am historischen Bahnhof Alsancak wird die Ausstellung „Suche“ der Malerin Pınar Karaman eröffnet. Im Garten der Kultur- und Kunstfabrik ist zudem die Schau „ASELSAN: Eine Vision für eine fortschrittliche, transformative Zukunft“ zu sehen.
Ergänzt wird das Programm durch Workshops zu traditionellen und modernen Kunsttechniken, darunter Fliesenherstellung, Keramik, Brandmalerei, Malerei und Collage. Gesprächsrunden widmen sich unter anderem der Archäologie, der zeitgenössischen Kunst, der Rolle von Frauen in der Kunst und den Lebensgeschichten von Schriftstellern aus Izmir.
Zum weiteren Programm gehören Filmvorführungen im Rahmen der vierten Mythologie-Filmwoche sowie Tanzaufführungen wie „Die eleganten Schritte der Republik“ und „Kaukasischer Wind“.
Auch Kinder sind eingeladen
Für Kinder werden während des gesamten Festivals Aktivitäten für unterschiedliche Altersgruppen angeboten. Das Kinderdorf am Gündoğdu-Platz ist täglich von 15 bis 20 Uhr geöffnet.
Auch das Museum von Çeşme beteiligt sich mit Tanzaufführungen, Vorträgen, Ausstellungen, Präsentationen, Workshops und Kinderangeboten am Festival.