Die südwesttürkische Provinz Muğla, Heimat beliebter Urlaubsorte wie Bodrum, Marmaris und Fethiye, bleibt trotz eines rückläufigen Gesamttouristenaufkommens das unangefochtene Lieblingsziel britischer Urlauber. Wie aus offiziellen Daten hervorgeht, stellten Besucher aus dem Vereinigten Königreich im Jahr 2025 die mit Abstand größte Touristengruppe.
Insgesamt verzeichnete die Provinz im vergangenen Jahr 3,46 Millionen ausländische Gäste. Das entspricht einem Rückgang von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dennoch kamen allein aus Großbritannien über 1,45 Millionen Touristen, was 42 Prozent aller internationalen Besucher entspricht. Damit festigte das Land seine Position als mit Abstand wichtigster Quellmarkt für die Region.
Auf Platz zwei folgte die Russische Föderation mit rund 400.000 Besuchern vor Polen mit ca. 300.000 Besuchern, Deutschland mit ca. 243.000 Besuchern und den Niederlanden mit ca. 89.600 Besuchern.
Die anhaltend starke Nachfrage aus Großbritannien kompensiert die allgemein rückläufigen Besucherzahlen teilweise. Experten führen die hohe Beliebtheit bei britischen Gästen auf die etablierte Kombination aus Strand-, Kultur- und Naturtourismus sowie auf eine hohe Kundenbindung zurück. Britische Touristen gelten zudem als Langzeiturlauber, was der lokalen Wirtschaft besonders zugutekommt.
Muğla ist nach Istanbul und Antalya die drittgrößte Destination für ausländische Touristen in der Türkei.